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Presse
21.02.2018 | Presseartikel Potsdamer Neuste Nachrichten
Mehr Horterzieher, weniger Beiträge
Die SPD-Fraktion will den Betreuungsschlüssel für Grundschulkinder verbessern, doch zunächst kommt der Einstieg in die gebührenfreie Kita
Potsdam - In Brandenburg sollen nach den Kitas und Krippen nun auch die
Gruppen in den Horten verkleinert werden, in denen Grundschüler nachmittags betreut werden. Das hat SPD-Landtagsfraktionschef Mike Bischoff am Dienstag angekündigt. Der vom Land geförderte Betreuungsschlüssel in den Schulhorten sieht bislang so aus, dass eine Erzieherin fünfzehn Kinder beaufsichtigt. Ziel sei ein Schlüssel von 1:13. Als erster Schritt solle ab Herbst 2019 eine Verbesserung auf 1:14 erfolgen, so Bischoff. Er verwies darauf, dass in dieser Legislaturperiode bereits der Betreuungsschlüssel in den Krippen und in den Kindertagesstätten verbessert worden sei. Die Verkleinerung der Gruppen in den Horten werde Bestandteil eines „zweiten Kita-Paketes“ sein, dass die Fraktion in Vorbereitung des geplanten neuen Doppelhaushaltes 2019/2020 gerade vorbereite. Bischoff rechnet mit Mehrkosten von rund 15 Millionen Euro und einem Zusatzbedarf von bis zu 300 Erziehern.
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Potsdam - Kindertagesstätten bekommen nicht mehr Personal, um längere Betreuungszeiten abzudecken. Der Brandenburger Landtag hat am Mittwoch mit der Mehrheit von Rot-Rot einen entsprechenden Gesetzentwurf von CDU und Grünen abgelehnt. Die Opposition stützte sich bei ihrem Vorschlag unter anderem auf eine Studie der Bertelsmann-Stiftung, die für Potsdamer Kitas eine Finanzierungslücke berechnet hatte. Demnach ist der gesetzliche Personalschlüssel nur bei einer Betreuung von siebeneinhalb Stunden täglich finanziert. Viele Eltern müssten ihre Kinder aufgrund ihrer Arbeitszeiten und -wege aber länger in den Kitas betreuen lassen, sagte der bildungspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Gordon Hoffmann. „Brandenburg ist Pendlerland“, so Hoffmann. „Das Kitagesetz ist in dieser Realität noch nicht angekommen.“ Auch die Bildungspolitikerin der Grünen, Marie Luise von Halem, warb mit Nachdruck für die Änderung.
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31.01.2018 | Presseartikel der Märkischen Allgemeinen
Brandenburg braucht 400 Grundschullehrer im Jahr
Potsdam. Der Lehrermangel an Grundschulen wird sich einer neuen Studie zufolge bis zum Jahr 2025 drastisch verschärfen. Bundesweit müssten in den kommenden sieben Jahren rund 105.000 Lehrkräfte neu eingestellt werden, um steigenden Schülerzahlen und dem Ausscheiden alter Lehrer begegnen zu können, teilte die Bertelsmann-Stiftung am Mittwoch in Gütersloh mit. Jedoch stünden in diesem Zeitraum selbst bei der optimistischsten Rechnung nur rund 70.000 regulär ausgebildete Hochschulabsolventen bereit. Es fehlen also rund 35.000 Pädagogen für die Grundschulen.
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Mit der Post ist das ja in diesen Tagen so eine Sache. Mal wird ein Einschreiben als zugestellt markiert, obwohl es gar nicht angekommen ist. Mal kommt die Postbotin auch gar nicht. Aber an den Ärger mit der Deutschen Post AG hat man sich ja irgendwann gewöhnt. Anders ist das im Brandenburger Landtag in Potsdam: Da bekommen die Abgeordneten ihre Dokumente normalerweise über die Sekretariate der Ausschüsse, in denen sie Mitglied sind. Rechtzeitig vor Beginn der Sitzungen werden die Drucksachen versandt.
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Potsdam Brandenburgs Kitas bekommen das Personal für familiengerechte
Öffnungszeiten nicht finanziert. Daher schließen die Einrichtungen zeitig oder
die Gruppen werden besonders in den Randzeiten größer, als es für die Kinder
gut ist. Darum haben CDU und Grüne einen Gesetzentwurf vorgelegt, um das
Kita-Gesetz zu ändern. Künftig sollen Kitas mehr Personal für die Kinder bekommen, die acht Stunden und länger betreut werden. So würden Stellen für 1700 Erzieher finanziert. „Eltern mit einem langen Arbeitstag haben entweder Schwierigkeiten, Kitas mit passenden Öffnungszeiten zu finden , oder sie erleben in Randstunden zu große Gruppen und fragen sich besorgt, ob das für ihre Kinder gut sein kann“, sagte gestern CDU-Bildungsexperte Gordon Hoffmann. „Das liegt daran, dass das Kita-Gesetz lange Öffnungszeiten nicht ausreichend berücksichtigt. Im Pendlerland Brandenburg geht das an der Wirklichkeit vorbei. Jedes dritte Kita-Kind wird neun Stunden oder länger betreut. Wir müssen das Gesetz ändern, damit es in der Wirklichkeit Brandenburger Familien ankommt.“
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12.01.2018 | Presseartikel der Märkischen Allgemeinen
CDU will mehr Senioren als Lehrer einsetzen
Der Lehrermangel in Brandenburg wird akut: Von den jetzt 19.770 Pädagogen wird bis zum Jahr 2024 jeder zweite im Ruhestand sein.
Potsdam. Die Brandenburger CDU möchte wegen des akuten Lehrermangels pensionierte Pädagogen auf freiwilliger Basis mit besseren finanziellen Anreizen in den Schuldienst locken. „Das Land muss mehr Möglichkeiten ausschöpfen, Lehrerstellen so schnell wie möglich zu besetzen“, fordert der Brandenburger Bildungspolitiker der CDU, Gordon Hoffmann. Weil sich der Mangel an Pädagogen kurzfristig nicht beheben lasse, seien „pensionswirksame Zulagen“ erforderlich.
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09.01.2018 | Presseartikel der Lausitzer Rundschau
Pendeln per IC – aber nicht ab Wittenberge
Elsterwerda/Potsdam. Pendler aus Elsterwerda und Doberlug-Kirchhain, die morgens zur Arbeit nach Berlin fahren, können künftig mit einem Nahverkehrsfahrschein, etwa einer Monatskarte, die in den Städten haltenden Inter- und Eurocity-Züge der Relation Berlin-Dresden-Prag benutzen. Eine entsprechende Vergabebekanntmachung veröffentlichte das Potsdamer Verkehrsministerium jetzt auf einem europaweiten Ausschreibungsportal. Ebenfalls möglich sein wird – so wie bisher – die Benutzung von Nahverkehrsfahrscheinen in den nach Norddeich Mole fahrenden IC-Zügen zwischen Cottbus und Potsdam und auf der Fernverbindung nach Stralsund zwischen Berlin und Prenzlau.
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05.01.2018 | Presseartikel der Lausitzer Rundschau
Bildungspolitik - „Buschzulage“ für künftige Lehrer
Partei will junge Leute durch Unterstützung beim Studium zum Unterrichten aufs Land locken.
Potsdam Brandenburgs Linksfraktion will mit einem Stipendium den Lehrermangel auf dem Land bekämpfen: Lehramtsstudenten, die sich verpflichten, anschließend drei bis fünf Jahre an einer Schule im ländlichen Raum zu arbeiten, sollen während ihres Masterstudiums 500 Euro pro Monat erhalten.
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15.12.2017 | Presseartikel der Märkischen Oderzeitung
Kita-Satzungen müssen einzeln geprüft werden
Potsdam (thi) Kita-Satzungen können gültig sein, auch wenn sie sich auf das Kommunalabgabengesetz (KAG) beziehen. Das geht aus der Antwort von Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) auf eine Anfrage des bildungspolitischen Sprechers der CDU, Gordon Hoffmann, hervor. Nachdem das Oberverwaltungsgericht die Kita-Satzung von Rathenow wegen der Berechnung der Elternbeiträge nach KAG für ungültig erklärt hatte, war die Frage erhoben worden, wie viele ähnliche Fälle es gebe.
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15.12.2017 | Presseartikel des Prignitzer
Ein Lehrerpool soll Ausfall reduzieren
CDU: Vertretungsreserve aufstocken / Ministerin sieht kein landesweites Problem
Potsdam Das Land Brandenburg hat aus Sicht von Bildungsministerin Britta
Ernst (SPD) „kein flächendeckendes Problem mit erheblichem Unterrichtsausfall“. Vielmehr liege der Anteil der ausgefallenen Stunden seit Jahren bei rund zwei Prozent, erklärte sie gestern im Landtag.
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