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Presse
05.04.2017 | Presseartikel der Lausitzer Rundschau
Rot-Rot in Potsdam rückt von Sorbisch-Plänen ab
Angebot für Witaj-Schüler soll ausgebaut werden
POTSDAM Heute soll im Landtag das Ende der 12er-Klassen beschlossen werden. Es geht zudem um eine Erweiterung des Angebotes für Witaj-Schüler. Brandenburgs rot-rote Landesregierung rückt von den Plänen zu Einschränkungen beim Sorbisch-Unterricht ab. Gestern präsentierten Vertreter der SPD und der Linksfraktion einen Entschließungsantrag, der heute im Parlamentsplenum beschlossen werden soll. Er sieht unter anderem vor, dass die Mindestgröße für eine Lerngruppe im Schulfach Sorbisch wie im Land Sachsen künftig fünf Schüler betragen soll. Zuvor hatten Vertreter der Minderheit Unterschriften gegen den im Entwurf einer neuen Sorben/Wenden-Schulverordnung enthaltenen Plan gesammelt, Sorbisch erst ab zwölf Schülern zu unterrichten.
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30.03.2017 | Presseartikel Potsdamer Neuste Nachrichten
Neustart ohne Brechstange
Inklusion in Brandenburg
Die ersten 127 Brandenburger Schulen starten im Herbst offiziell mit der Inklusion. Bildungsminister Günther Baaske setzt auf eine freiwillige Teilnahme der Schulen.

 

Potsdam - Unter seiner Vorgängerin Martina Münch sollte erst alles ganz schnell gehen, bei Bildungsminister Günther Baaske (beide SPD) sah es dann zunächst so aus, als läge das Thema auf Eis. Nun kommt sie aber doch endlich ins Rollen, die Inklusion – also das gemeinsame Lernen von Schülern mit und ohne Lernbehinderung beziehungsweise Entwicklungsdefizit. Die ersten Brandenburger Schulen starten diesen Herbst ganz offiziell mit dem Programm „Gemeinsames Lernen in der Schule“ – nach jahrelangen Debatten, Pilotprojekten, Umplanungen.

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21.03.2017 | Presseartikel der Lausitzer Rundschau
Sorbenrat schlägt Alarm: Wird Sprachelernen schwieriger?
Neue Verordnung des Landes sieht mindestens zwölf Schüler pro Lerngruppe vor
Spreewald Es ist nicht gerade alltägliches Terrain, auf dem sich Roswitha Schier und Gordon Hoffmann kürzlich bewegt haben. Roswitha Schier ist Landtagsabgeordnete im OSL-Kreis, Gordon Hoffmann kommt aus der Prignitz, ist bildungspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion im Landtag. Auf den weiten Weg nach Neu Zauche und Straupitz machte er sich, weil ihn ein Hilferuf des Sorbenrates erreichte. Und den treibt auch Roswitha Schier um.
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18.03.2017 | Presseartikel Potsdamer Neuste Nachrichten
CDU-Vize: „Ich glaube, dass sich Saskia Ludwig irrt“
Nach Interview mit Gauland äußert sich die Landes-CDU zurückhaltend – aber deutlich
Potsdam - Die Brandenburger CDU-Politikerin Saskia Ludwig hat nach ihrem Doppelinterview mit dem AfD-Landeschef Alexander Gauland in dem Rechtsaußenblatt „Junge Freiheit“ breiten Widerspruch geerntet – aus der eigenen Partei gab es eine sorgsam gewählte Warnung. Gordon Hoffmann, der Vize-Chef der Landes-CDU, sagte den PNN am Donnerstag: „Ich glaube, dass sich Saskia Ludwig irrt, wenn sie meint, dass der Wertekompass echter Konservativer in der Union gleichzusetzen ist mit den Überzeugungen der AfD-Clique um Alexander Gauland.“ Der Gauland von damals, vor seinem Austritt aus der CDU 2013, habe sicherlich seinen Platz in der Union, „auch wenn er nicht die Mehrheit hatte“, erklärte Hoffmann: „Der Alexander Gauland von heute hatte zu keiner Zeit Platz in der Union.“
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03.03.2017 | Presseartikel des Prignitzer
Antworten auf den Lehrermangel
Das Land favorisiert Seiteneinsteiger als Allheilmittel an den Schulen
Im Kampf gegen den Lehrermangel setzt der Brandenburger Landtag auf die Qualifikation von Seiteneinsteigern. Gestern forderten die Abgeordneten die Landesregierung auf, die Angebote zur Fortbildung von Ingenieuren, Naturwissenschaftlern und anderen Quereinsteigern deutlich auszubauen.
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03.03.2017 | Presseartikel des Prignitzer
Aus und vorbei: Kein Nachtzug wird fahren
Landesregierung hat Testphase 2016 ausgewertet / Fahrgastzahlen sind zu gering
Prignitz Es wird keinen Nachtzug zwischen Berlin und Wittenberge geben. Das Land hat nach eine Testphase das Experiment für gescheitert erklärt und den Nachtzug Ende vergangenen Jahres eingestellt. Kommentiert wurde das von niemandem. Auch nicht von den zahlreichen Politikern, die zuvor diese Verbindung forderten. 
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Potsdam - Die CDU-Fraktion ist mit ihrer Initiative für eine bessere Handschrift in den Schulen gescheitert. Mit den Stimmen der rot-roten Koalitionsfraktion im Landtag wurde auch eine weitere Debatte darüber in den Ausschüssen abgelehnt. Die CDU wollte die Landesregierung auffordern lassen, ein Modellprojekt zu entwickeln, um die Lehrer an den Grundschulen mehr für das Thema Handschrift zu sensibilisieren.
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23.02.2017 | Presseartikel der Märkischen Allgemeinen
Die Grenzen des Bildungssystems
Warum ein Drittel der Schulabgänger in der Berufswelt scheitert - Diskussionsrunde in Zehdenick
Das Ergebnis sei vorweg genommen: nach dem anderthalbstündigen Bildungsgipfel am Dienstag in Zehdenick wird sich das komplexe Problem von Lerndefiziten bei Schülern und Berufsanfängern nicht einfach in Luft auslösen, aber die politischen Vertreter mögen aus der Diskussion mit Unternehmern und Lehrern Ideen mitgenommen haben, um strukturelle Verbesserungen anzustoßen.

Auf Einladung der Unternehmervereinigung Nord (Uno) wurde im Lehmhaus der Aqua hinterfragt, ob Schulabgänger der Region fit sind für die Berufswelt? Zumindest für ein Drittel der Jugendlichen gilt das nach Auffassung von Vereinschef Norbert Gerth nicht. "Wir stellen in der Praxis fest, dass es weniger Azubis gibt und immer mehr Abgänger Defizite haben und deshalb an der Ausbildung scheitern." Diese Defizite entstehen nicht erst im Lehralltag, sie ziehen sich oft durch die gesamte Schullaufbahn.
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16.02.2017 | Presseartikel der Märkischen Allgemeinen
Weniger Leistungskurse ab 2019
So soll die Oberstufe reformiert werden
Potsdam. Das Land Brandenburg muss seine gymnasiale Oberstufe reformieren. Allerdings sieht das Bildungsministerium noch weiteren Diskussionsbedarf – und Parteienvertreter mahnen zu durchdachten Schritten. Die neue Struktur müsse länger Bestand haben als Reformen der Vergangenheit.


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15.02.2017 | Presseartikel des Prignitzer
Prignitz streitet weiter um Reform
Linke und SPD wollen mit Bürgern reden, sind bereit zu Änderungen, aber halten an einer Kreisfusion fest
Auch nach der Übergabe der fast 130 000 Unterschriften gegen die Kreisgebietsreform, darunter 3500 aus der Prignitz, gehen im Landkreis wie in Potsdam die Diskussionen über dieses Thema weiter. Das zeigen erste Reaktionen auf die gestrigen Ereignisse in Potsdam.

„Wir haben eine so große Resonanz erfahren, dass wir uns entschlossen haben, nach 100 Tagen die Unterschriftensammlung zu beenden“, sagte der Vorsitzende des Trägervereins, der frühere Prignitzer Landrat Hans Lange. „Wir wollen aber nicht, dass alles so bleibt wie es ist.“ Auch die Initiatoren der Volksinitiative seien offen für Veränderungen. „Wir sehen nur das Leitbild der Landesregierung als völlig ungeeignet für den Prozess an.“
„Aus Prignitzer Sicht ist das Ergebnis ein eindeutiges Stoppsignal für die rot-rote Kreisgebietsreform. Es zeigt, dass die Menschen im Land die  Kreisreform für wichtig halten und sie ablehnen“, sagte der  CDU-Landtagsabgeordnete Gordon Hoffmann. „Die Regierung hat immer versucht, den Eindruck zu erwecken, als wäre das ein Thema, das maximal die Mitarbeiter in den Kreisverwaltungen interessiert. Bei 130 000 Unterschriften kann man sagen, es interessiert eindeutig mehr Leute.“
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