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Aktuelle Meldungen
18.07.2018 | Pressebericht Potsdamer Neueste Nachrichten
Stundenausfall an Schulen sinkt leicht - Opposition zweifelt an Zahlen des Ministeriums
Potsdam - In Brandenburgs Schulen ist im ersten Halbjahr 2017/18 weniger
Unterricht ausgefallen. Von den geplanten Stunden wurden 1,9 Prozent ersatzlos gestrichen, teilte das Bildungsministerium am Dienstag mit. Im ersten Schulhalbjahr 2016/17 lag deren Anteil noch bei 2,1 Prozent - damals der höchste Stand seit zehn Jahren. Man habe „kein flächendeckendes Problem mit erheblichem Unterrichtsausfall“, hieß es aus dem Ministerium. Verantwortlich für den Rückgang seien unter anderem ein gut funktionierendes Meldesystem sowie eine Vertretungsreserve von drei Prozent. Seit Anfang 2015 stelle das Land 5,5 Millionen Euro für den kurzfristigen Vertretungsbedarf zur Verfügung.
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10.07.2018 | Pressebericht Potsdamer Neueste Nachrichten
Panne bei Werders Leistungsklasse - 49 Schüler mussten Intelligenztest wiederholen

Werder (Havel) - Erst kam die Zusage, dann der Schock: 49 Grundschüler, die sich für die Leistungs- und Begabungsklasse am Ernst-Haeckel-Gymnasium in Werder (Havel) beworben haben, mussten den Test wiederholen. Und das, obwohl ihnen schon Wochen vorher eine Zu- oder Absage erteilt worden war. Erst seit Freitag haben Schüler und Eltern Gewissheit über den weiteren Werdegang.

Wie aus einer kleinen Anfrage der CDU-Fraktionsmitglieder Gordon Hoffmann und Saskia Ludwig hervorgeht, fanden die eigentlichen Tests zur Aufnahme in die Klasse bereits am 14. April statt. Die Leistungs- und Begabungsklassen sollen besonders begabten Schülern eine entsprechende Förderung ermöglichen, sie können schon nach der vierten Klasse auf eines von 35 Gymnasien im Land mit entsprechender Klasse gehen. Am 13. Juni seien den Eltern die Bescheide über die Aufnahme am Ernst-Haeckel-Gymnasium zugegangen. Am 28. Juni sei ihnen jedoch mitgeteilt worden, dass die Bescheide wieder aufgehoben werden müssten.

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Mit dem Inkrafttreten des neuen Kita-Gesetzes gibt es eine Reihe von Unklarheiten
Potsdam Für viele Eltern kam es über- raschend: Zum 31. Juli kündigte eine Reihe von Kitas in Südbrandenburg, etwa im Amt Ruhland, die Betreuungs- verträge für Kinder, die im August ein- geschult werden. Als Begründung genannt wurde das neue Kita-Gesetz des Landes: Erstmals definiert es ein „Kita- Jahr“, das ähnlich wie ein Schuljahr vom 1. August bis zum 31. Juli geht.
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21.06.2018 | Presseartikel des Prignitzer
Unterrichtsausfall trifft die Prignitz
PRIGNITZ Der Unterrichtsausfall im Land lag im Schuljahr 2016/17 nach Angaben des Potsdamer Bildungsministeriums auf einem Zehn-Jahres Hoch (wir berichteten). Diese Entwicklung schlug sich auch im Landkreis nieder, wie die Antwort auf eine Kleine Anfrage des CDU-Bildungsexperten Gordon Hoffmann im Landtag belegt. So führt die Statistik des Bildungsministeriums für das vergangene Schuljahr 27 Bildungseinrichtungen auf, bei denen in der Klassenstufe eins bis sechs mehr als vier Prozent des Unterrichts ersatzlos ausfielen. Zu ihnen gehört die Grundschule „Friedrich Ludwig Jahn“ in Wittenberge mit sechs Prozent. In der Kategorie drei bis vier Prozent Stundenausfall folgt die Grundschule Putlitz mit 3,6. 
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06.06.2018 | Pressebericht der MOZ
Ein Quartett für die CDU
Potsdam (MOZ) In der SPD spricht man leicht spöttisch von der Boygroup, wenn vom Führungszirkel der CDU die Rede ist. Dabei ist das Trio um Parteichef Ingo Senftleben keineswegs jung und unerfahren – und die vier wurden auch nicht gecastet.
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25.05.2018 | Presseartikel der Märkischen Allgemeinen
Gewerkschaft warnt vor massivem Lehrermangel
GEW-Chef Fuchs: Grundversorgung an Brandenburgs Schulen in Gefahr
Der Lehrermangel in Brandenburg wird sich in den kommenden Jahren laut der Lehrergewerkschaft GEW dramatisch zuspitzen. Vor allem in berlinfernen Regionen sei deswegen die Unterrichtsqualität und die schulische Grundversorgung in Gefahr. „Wir brauchen nicht über die Qualität des Abiturs zu diskutieren, wenn an den Grundschulen nicht die basalen Fähigkeiten vermittelt werden können“, sagte GEW-Landeschef Günther Fuchs gestern in Potsdam. Er forderte ein Aussetzen von bildungspolitischen Reformen und „Experimenten“. Man könne nicht unerfahrene Quereinsteiger an den Grundschulen unterrichten lassen und dort gleichzeitig neue Lehrpläne einführen. 
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Wie erst heute bekannt wurde, hat es auch in diesem Jahr wieder schwerwiegende Probleme bei Brandenburger Mathematik-Abschlussprüfungen gegeben. Diesmal traten die Probleme bei den Prüfungen zur Fachhochschulreife an zwei Oberstufenzentren (OSZ) auf. Erst im vergangenen Jahr mussten mehrere tausend Abiturienten die Prüfungen wiederholen, weil der Prüfungsstoff nicht unterrichtet worden war. Das Bildungsministerium hatte damals bestritten, dass es bei den Prüfungen systemische Probleme gebe.

Der CDU-Bildungsexperte Gordon Hoffmann kritisierte die Informationspolitik der Bildungsministerin. „Gestern tagte  im Landtag der Bildungsausschuss. Der Ministerin waren die erneuten Prüfungspannen offensichtlich bekannt, aber sie hat darüber kein Wort verloren. Erst heute werden Abgeordnete und Journalisten informiert. Nach dem hausgemachten Abitur-Chaos im letzten Jahr ist es eine Beleidigung des Parlaments, den Abgeordneten die neuerliche Panne zu verschweigen.“

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27.04.2018 | Pressebericht des Prignitzer
Schulen bleiben bis 2020 erhalten
Brandenburger Landtag beschließt einstimmig Moratorium
Potsdam Brandenburgs Landtag hat gestern einstimmig ein Moratorium gegen weitere Schulschließungen beschlossen. In den nächsten zwei Jah- ren soll in der Mark keine Schule geschlossen werden, auch wenn ein- zelne Schulen nicht die erforderliche Schülerzahlen erreichen, sagte die SPD- Bildungspolitikerin Simona Koß. „Oberstes Gebot muss es sein, möglichst viele Schulstandorte in der Fläche des Lan- des aufrechtzuerhalten.“ Zunächst müsse ein Bericht einer Demographie- Kommission des Bildungsministeriums abgewartet werden. Von der Schließung akut bedroht war bislang etwa die Ober- schule in Glöwen. Dort gibt es laut Bildungsministerin Britta Ernst für das nächste Schuljahr 18 Schüler, die für die 7. Klasse angemeldet sind. In der eben- falls bedrohten Schule in Neutrebbin im Oderbruch hätten sich 27 Schüler angemeldet.
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26.04.2018 | Pressebericht der Märkischen Allgemeinen
Bildungsministerin lehnt längere Betreuungszeiten in Kitas ab
Die Opposition fordert eine bessere Finanzausstattung – doch für längere Betreuungszeiten wird es definitiv nicht mehr Geld geben.
Potsdam. Trotz der vielerorts angespannten Personalsituation soll es in Brandenburg auf absehbare Zeit keine Änderungen bei der Finanzierung der Betreuungszeiten geben. Der Bedarf an längeren Betreuungszeiten in Kitas sei regional sehr unterschiedlich. Die Einführung einer zusätzlichen Betreuungsstufe sei deswegen nicht der richtige Weg, sagte Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) am Mittwoch.
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25.04.2018 | Pressebericht der Märkischen Oderzeitung
Bildungsideale diskutiert
Bürgerforum in den Oberbarnimschulen / Lehrermangel sollte Chefsache werden
„Der Schulabschluss nach der zehnten Klasse muss wieder aufgewertet werden“, fordert Othmar Nickel, CDU-Kandidat für die Landratswahl jüngst auf dem 6. Bürgerforum. Das gelänge jedoch nur, wenn das Abiturniveau wieder ansteigt. Die Christdemokraten diskutierten jüngst mit Bildungsexperten und Interessierten in den Oberbarnimschulen zur Frage „Wie sollte Bildung zukünftig in Barnim gestaltet werden?“

Insbesondere der akute Lehrkräftemangel bewegt die Bildungsexperten. Das Problem sei heute größer als jemals prognostiziert, befürchtet Gordon Hoffmann, Sprecher der CDU-Landestagsfraktion. Insgesamt werden 1300 Lehrer mehr benötigt als erwartet. Es laufe auf einen akuten Lehrermangel in den nächsten zehn bis 15 Jahren hinaus, so Hoffmann. Es müsse dringend gegengesteuert werden.

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