Gesetz zum Einstieg in ein beitragsfreies Kitajahr

Der Landtag debattiert in erster Lesung über einen Gesetzentwurf der Landesregierung zur Beitragsfreiheit des Kitabesuchs im letzten Jahr vor dem Schuleintritt. Damit werden Familien in Brandenburg durchschnittlich um 1320 Euro pro Jahr entlastet. Die Opposition begrüßt den Schritt, sieht jedoch weiteren Handlungsbedarf bei der Betreuungsqualität und beim Mangel an Betreuungspersonal. Der Antrag wird in den Bildungsausschuss überwiesen.

Änderung des Brandenburgischen Lehrerbildungsgesetzes

Die Abgeordneten diskutieren über einen Gesetzentwurf der Landesregierung zur Änderung des Lehrerbildungsgesetzes. Über die Gesetzesänderung sollen mehr Seiteneinsteiger und Fachhochschulabsolventen für das Lehramt gewonnen werden können. Alle Fraktionen sehen dringenden Handlungsbedarf. Die Opposition wirft dennoch die Frage auf, wie viele Abstriche man bei aller Dringlichkeit bei der Qualität machen wolle.

Gesetz für familiengerechter Kindertagesstätten - 1. Lesung

CDU und Grüne scheitern mit einem Gesetzentwurf, mehr Kindergärtnerinnen und Kindergärtner einzustellen. Damit sollte erreicht werden, dass die Kinder länger als acht Stunden besser betreut werden können. Längere Betreuungszeiten erforderten mehr Kita-Personal, heißt es dort.

Qualitätsmonitoring für die frühkindliche Bildung

Das Parlament beschließt einen gemeinsamen Antrag von SPD, CDU, Linken und Grünen zur Verbesserung der Qualität der pädagogischen Arbeit in der frühkindlichen Bildung. Kernpunkt ist die Etablierung eines flächendeckenden und regelmäßigen Qualitätsmonitorings in allen Einrichtungen.

Sicherung hochqualifizierter Fachkräfte in den naturwissenschaftlich-technischen Berufen (MINT)

Der Landtag in Potsdam will Schüler stärker für technische Berufe interessieren. "Die Kompetenzentwicklung in Naturwissenschaften und Technik ist heute ein wichtiger Baustein einer zukunftsorientierten Bildung und ein nicht zu unterschätzender Faktor für die zukünftige Entwicklung des Wirtschaftsstandortes Brandenburg", heißt es in einem Antrag von SPD, CDU und Linken, der einstimmig angenommen wurde.

Änderung des Schulgesetzes

Die Landesregierung will das Schulgesetz in einigen organisatorischen Belangen ändern. Vorgesehen ist  u.a., dass in den Jahrgangsstufen 1 und 2 generell keine Noten mehr vergeben werden. Für den bildungspolitischen Sprecher der CDU Fraktion Gordon Hoffmann ist dies ein Schritt in die falsche Richtung.

Gemiensames Lernen in der Schule

Bildungsminister Baaske stellt das Konzept der Landesregierung zur Inklusion "Gemeinsames Lernen in der Schule" im Landtag vor. Danach sollen jährlich etwa 60 Schulen zu inklusiven Schulen werden.  Die Opposition kritisiert den Mangel an finanziellen Ressourcen, qualfizierten Lehrkräften und Sonderpädagogen. Der bildungspolitische Sprecher der CDU Fraktion Gordon Hoffmann spricht sich zudem für ein langsameres Vorgehen aus.

Außerschulische Lernorte erhalten!

Die Abgeordneten diskutieren über einen Antrag von CDU und Grünen zum Erhalt außerschulischer Lernorte in Brandenburg. Gordon Hoffmann fordert als bildungspolitischer Sprecher seiner Fraktion, den über 200 außerschulischen Lernorten in Brandenburg im gleichen Umfang wie bisher Lehrkräfte zur Verfügung zu stellen und dies im Landeshaushalt extra abzusichern. Durch den Mangel an Lehrkräften hatte sich die Landesregierung in der Vergangenheit gezwungen gesehen, Lehrkräfte von außerschulischen Lernorten abzuziehen.

Differenzierten Hauptschulabschluss ermöglichen

Aus Sicht der CDU-Fraktion erlangen zu viele Brandenburger Schüler keinen anerkannten Schulabschluss – mit Folgen für ihren weiteren Ausbildungsweg. Die CDU-Fraktion und ihr bildungspolitischer Sprecher Gordon Hoffmann fordern deshalb die Landesregierung in ihrem Antrag auf, einen differenzierten Hauptschulabschluss einzuführen, der die Stärken und Schwächen eines Schülers ohne Abschluss benennt. Gleichzeitig wird die Landesregierung aufgefordert, leistungsschwächeren Schülern eine "flexible Schulausgangsphase" zu ermöglichen, die es ihnen erlaubt, Lernstoff und Praxiserfahrungen der 9. Klasse in zwei Jahren zu absolvieren.

Erhalt und Ausbau der Förderschulen

Erneut wird im Landtag über die Umsetzung der Inklusion diskutiert. Gordon Hoffmann setzt sich im Namen der CDU Landtagsfraktion weiterhin dafür ein, dass Förderschulen erhalten werden. Die Landesregierung muss nicht jeder einzelnen Schule eine Bestandsgarantie geben, aber sie muss sich insgesamt zu den Förderschulen bekennen.