Landesstrategie zur Beruflichen Orientierung

Der Landtag nimmt die von der Landesregierung vorgelegte Landesstrategie zur Beruflichen Orientierung zur Kenntnis. Sie soll als Handlungsrahmen für die Berufsorientierung an Schulen in Brandenburg dienen. Dabei sollen die Schulen in ihrer Selbständigkeit gestärkt, die Elternbeteiligung intensiviert und die Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern gefördert werden.

SPD, CDU und Grüne halten das Konzept für ein gutes Instrument und stellen eine weitere Diskussion im Ausschuss in Aussicht.

Aktuelle Stunde zu den Folgen der Corona-Pandemie für Kinder und Jugendliche

In der aktuellen Stunde am Donnerstag debattierte der Landtag, wie Folgen der Corona-Pandemie in der Bildung abgemildert werden können. Gordon Hoffmann möchte den Unterricht in Präsenz trotz der aktuellen Herausforderungen durch Corona aufrechterhalten. Denn Lernerfolg hängt entscheidend von einem guten sozialen Klima ab - eine wichtige Voraussetzung, um Lernrückstände aufzuholen und psychosoziale Folgen des Lockdowns bei Schülern zu mildern.

Mit 24 Millionen Euro für 200 neue Lehrerstellen wird die Regierung zusätzlich unsere Kinder und Jugendlichen in Brandenburg unterstützen, damit sie gut durch die Pandemie kommen.

Antrag zur „Geschlechtergerechten“ Sprache an Schulen

Die AfD fordert die Landesregierung in ihrem Antrag u.a. dazu auf, Sonderzeichen für geschlechtergerechte Sprache an den Schulen und Universitäten zu verbieten. Wie mehrere andere Redner entgegnet auch Gordon Hoffmann (CDU), es könne nichts verboten werden, was nicht geltendes Regelwerk sei. Regierungsfraktionen von SPD, CDU und Bündnis 90/Grüne sowie die Fraktion der Linken lehnen den Antrag ab.

Änderung des Schulgesetzes in 2. Lesung

Nahezu einstimmig beschließen die Abgeordneten die Änderung des Schulgesetzes in 2. Lesung. Schulen erhalten damit rechtliche Befugnisse, personenbezogene Daten von Schülern und Schülerinnen beim Einsatz digitaler Lehr- und Lernmittel zu verarbeiten. Grundlage ist die Datenschutzgrundverordnung. Gordon Hoffmann (CDU) betont in der Debatte, dass man bei der Digitalisierung der Schulen in Brandenburg mittlerweile einen großen Schritt voran gekommen ist.

Ausnahmeregelungen für Lehramtskandidaten

Die AfD fordert wegen der Corona-Pandemie Erleichterungen für Lehramtskandidatinnen und -kandidaten. Unter anderem soll ein Rücktritt von der Staatsprüfung ohne Angabe von Gründen möglich sein und das 18-monatige Referendariat wieder eingeführt werden. Die übrigen Fraktionen können den Vorschlägen nicht viel abgewinnen. Das zwei Jahre zuvor eingeführte 12-monatige Referendariat sei durchaus attraktiv. Notwendig sei es vielmehr, schon während der ersten beiden Phasen der Lehrerausbildung Theorie und Praxis besser zu verzahnen. Der AfD-Antrag wird abgelehnt.

Lernrückstände von Kindern und Jugendlichen nach der Corona-Pandemie

Der Antrag der Linken "Für Sicherheit, Zuversicht und Motivation an den Schulen sorgen" beschäftigt sich mit den Lernrückständen von Kindern und Jugendlichen nach der Corona-Pandemie. Die Regierungsfraktionen von SPD, CDU und Bündnis 90/Grüne führen an, dass Noten für Kinder und Eltern wichtige Rückmeldungen darstellen. Zur Förderung schwächerer Schüler werde es Ferienkurse und Nachhilfe geben.

Mobbing und Cybermobbing an Brandenburger Schulen bekämpfen

Mobbing und Cybermobbing an Brandenburger Schulen konsequent bekämpfen – das fordern die Fraktionen von SPD, die CDU und Bündnis 90/Die Grünen in ihrem Antrag, der in der Debatte überwiegend Zustimmung findet. Die digitalen Medien hätten das Phänomen verstärkt, deshalb bestehe Anpassungsbedarf, um die psychische und physische Gesundheit von Kindern und Jugendliche zu schützen.

Debatte zum Corona-Krisenmanagement

Der Landtag Brandenburg debattiert in seiner 40. Sitzung u.a. über das Corona-Krisenmanagement. Gordon Hoffmann (CDU) zeigt dabei Verständnis für Frustration und Ärger bei Lerhrern, Schülern und Eltern. Er verteidigt jedoch die Aussetzung der Präsenzpflicht ebenso wie die Teststrategie an den Brandenburger Schulen. 

Kinder und Jugendliche in den Mittelpunkt stellen

Der Landtag debattiert in seiner aktuelle Stunde zum Thema "Kinder und Jugendliche in den Mittelpunkt rücken - Langzeitfolgen der Pandemie jetzt begegnen". Gordon Hoffmann (CDU) verweist auf drei Kernpunkte im Entschließungsantrag der Koalitionsfraktionen, um den Pandemiefolgen für SchülerInnen zu begegnen und Lernrückstände abzumildern.

Debatte zum Haushaltsgesetz 2021

Der Landtag diskutiert über den Einzelplan 05, den Etat des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport. Dieser umfasst rund 2,6 Milliarden Euro und ist traditionell der größte Einzeletat. Der größte Teil der Mittel wird für Schulen und Kitas bereitgestellt. Die Koalitionsfraktionen SPD, CDU und Grüne betonen als Schwerpunkte des Einzelplans 05 die Einstellung neuer Lehrkräfte, einen besseren Personalschlüssel bei Kitas, die Qualifizierung von Seiteneinstegern und die Digitalisierung an Schulen.