Neues Schuljahr beginnt

Gordon Hoffmann und Rainer Genilke wünschen allen Brandenburger Schülerinnen und Schülern einen erfolgreichen und sicheren Start

Am 31. August enden die großen Sommerferien und für Brandenburgs Schülerinnen und Schüler beginnt der ernste Schulalltag wieder. Zwei Tage davor finden vielerorts bereits die Einschulungen der Erstklässler statt.

Gordon Hoffmann, Bildungsexperte der CDU-Fraktion, gibt Ihnen folgende Worte mit auf den Weg:

„Ich wünsche allen Schülern ein erfolgreiches neues Schuljahr. Insbesondere den vielen ABC-Schützen wünsche ich einen guten Start ins Schulleben. Einen Schatten auf das neue Schuljahr wirft der Lehrermangel, dessen Auswirkungen sich immer weiter verschlimmern: Viele Kinder müssen ab diesem Montag in größeren Klassen lernen. Auch außerschulischer Unterricht – etwa im Planetarium oder im Naturpark – wird zurückgefahren. Hier läuft etwas grundsätzlich falsch. Die CDU-Fraktion wird sich weiter dafür einsetzen, dass sich die Bedingungen an Brandenburgs Schulen endlich verbessern.“

Baaske sauer: Viele Lehrer pünktlich zum Schulstart krank

Opposition wirft SPD-Bildungsminister Verunglimpfung von Pädagogen vor

Gleich zum Unterrichtsstart im Bett: Zu Beginn des neuen Schuljahrs am Montag rechnet Bildungsminister Günter Baaske (SPD) wieder mit vielen Krankmeldungen von Lehrern. "Es ist schon so, dass man Ferienanfang und -ende an den Krankheitszahlen ablesen kann", sagte er gestern bei einer Pressekonferenz. Als Beispiel nannte er Zahlen aus dem Vorjahr. Im Schulamtsbereich Frankfurt (Oder) seien während der Sommerferien 145 Pädagogen krankgemeldet gewesen. Am 10. September, zehn Tage nach Start des neuen Schuljahres, waren es dann schon 339. "Das macht mich schon sauer", so Baaske.

Bertelsmann Stiftung : Kita-Betreuung unter Durchschnitt

Bei der Betreuung von Kita-Kindern gehört das Land Brandenburg weiter zu den Schlusslichtern.

Auf eine vollzeitbeschäftigte Kita-Fachkraft kommen in Brandenburg durchschnittlich 6,3 ganztags betreute Krippen- oder 11,6 Kindergartenkinder. Das geht aus dem aktuellen „Ländermonitor Frühkindliche Bildungssysteme“ der Bertelsmann Stiftung hervor. Zwei Jahre zuvor war eine Erzieherin in Brandenburg durchschnittlich noch für 6,6 Krippenkinder oder – ebenso wie heute – für 11,6 Kindergartenkinder zuständig. Im Nachbarland Mecklenburg-Vorpommern ist eine Erzieherin für sechs Krippenkinder und 14,4 Kindergartenkinder zuständig.

CDU fährt Kampagne gegen Gebietsreform

Senftleben: Brandenburg braucht keine „auf Zwang verordneten“ Großkreise

Potsdam. Brandenburgs CDU steht der geplanten Kreisgebietsreform weiter kritisch gegenüber. „Das Land Brandenburg braucht keine Großkreise, und schon gar keine Großkreise, die auf Zwang verordnet werden“, sagte der Landes- und Fraktionsvorsitzende Ingo Senftleben jetzt in Potsdam. Statt Landkreise zu fusionieren, müsse stärker nach Alternativen gesucht werden, etwa einer stärkeren Kooperation zwischen den Kreisen. Denkbar wäre auch die Einführung eines kommunalen Finanzausgleichs zwischen den reichen Gemeinden im Speckgürtel und ärmeren Kommunen in der Peripherie.

CDU fordert: Jeder Schüler braucht einen Laptop

Nicht alle Oberschulen bieten Informatik - und auch beim W-LAN mangelt es

Potsdam Brandenburgs Schulen sind noch nicht vollständig im Computerzeitalter angekommen. Wie aus einer Antwort der Landesregierung auf eine kleine Anfrage der CDU-Landtagsabgeordneten Gordon Hoffmann, Saskia Ludwig und Michael Schierack hervorgeht, gab es im Schuljahr 2014/2015 nur an 304 Schulen Informatikunterricht. Darin eingeschlossen sind 123 Grundschulen, die den Unterricht in den Klassenstufen 1 bis 6 anboten.

INKLUSION: Klassen sind zu groß

Landeselternrat sieht pädagogisches Konzept gefährdet

In einem Drittel der Inklusionsklassen, in denen Kinder mit besonderem Förderbedarf integriert werden sollen, ist die Schülerzahl zu hoch. Der Landeselternrat schlägt Alarm und fordert vom Potsdamer Bildungsministerium die Einhaltung der entsprechenden Verordnungen.

Lernen für Langschläfer in Brandenburg

CDU will späteren Unterrichtsbeginn

Potsdam. Mehr Schlaf für Brandenburger Schüler:Die CDU plädiert für einen späteren Unterrichtsbeginn um 8.30 oder 9 Uhr. „Es ist an der Zeit, die Erkenntnisse der Wissenschaft umzusetzen“, sagt der bildungspolitische Sprecher der Fraktion, Gordon Hoffmann. Studien zeigten, dass der Biorhythmus nicht mit der 8-Uhr-Regelung kompatibel sei. Kinder lernten besser, wenn die Schule später starte.

Baaske (SPD) gegen beitragsfreies Kita-Jahr

Bildungsminister will "Herdprämien"-Mittel lieber in Qualität investieren

Nach dem Aus für die umstrittene "Herdprämie" spricht sich Bildungsminister Günter Baaske (SPD) anders als Kabinettskollegen der Linken gegen ein beitragsfreies letztes Kita-Jahr in Brandenburg aus. "Das Geld sollte lieber den Kindern zugutekommen", so Baaske. Er wolle die Betreuungsgeld-Mittel in die Qualität der Einrichtungen investieren und nicht die Gebühren erlassen. "Eltern, die aus sozialen Gründen schon heute weitgehend von Beiträgen befreit sind, hätten kaum etwas davon", argumentiert Baaske

Linke und SPD: Streit um Kita-Beiträge

Linken-Chef Christian Görke brachte ein kostenloses letztes Kita-Jahr ins Spiel

Niemand weiß bislang, ob das Betreuungsgeld des Bundes nach der Rüge der Karlsruher Richter wirklich den Bundesländern zur Verfügung gestellt wird. Linken-Chef Christian Görke hat am Wochenende trotzdem schon mal mit dem Verteilen begonnen und sich dafür ausgesprochen, dass mit den eventuell zu erwartenden 25 bis 30 Millionen Euro die Eltern von Kindern im Vorschulalter entlastet werden können, indem man ihnen den Kita-Beitrag erlässt.

BEITRAGSFREIES LETZTES KITA-JAHR

GORDON HOFFMANN: SERIÖSE UND DAUERHAFTE FINANZIERUNG DES BEITRAGSFREIEN LETZTEN KITA-JAHRES GARANTIEREN

Finanzminister Görke den Bund aufgefordert, das freiwerdende Geld für das Betreuungsgeld an die Länder weiterzureichen. Davon will er in Brandenburg ein beitragsfreies letztes Kita-Jahr bezahlen. Dazu erklärte der CDU-Bildungsexperte Gordon Hoffmann:

„Richtig ist: Die Brandenburger Landespolitik muss sich Gedanken machen, wie wir Familien mit Kindern besser fördern können. Dazu gehört auch, Eltern bei den Kita-Gebühren zu entlasten. Die CDU Brandenburg hat seit 2009 das beitragsfreie letzte Kita-Jahr gefordert. Das bleibt auch weiterhin ein guter Ansatz. Wir können ebenfalls darüber nachdenken, die Kita-Beiträge für Geschwisterkinder zu erlassen."

 

Prignitzer machen bereits Nägel mit Köpfen

Unterschriftenliste, Demo, Aktionen – alles für die Kreisstadt Perleberg

Prignitz/Ostprignitz-Ruppin (MZV) Im Landkreis Prignitz sind bis Dienstag innerhalb kürzester Zeit 1600Unterschriften für den Erhalt des Kreisstadt-Sitzes Perleberg gesammelt worden. Das sagte gestern einer der Initiatoren der Bewegung, Rainer Harms, auf RA-Anfrage.

Vor etwa zehn Tagen war die Initiative gestartet worden. Anfangs gab es lediglich die Gelegenheit, sich im Internet auf der Plattform www.change.org für Perleberg als Kreisstadt-Sitz auszusprechen. Dort kamen bislang 545Unterstützer zusammen. "Jetzt haben wir auch an 20verschiedenen Orten im Landkreis Listen ausliegen", so Harms. Das habe der ganzen Sache noch einmal einen Schub gegeben. Erhofft werden sich 3000Unterzeichner.

Wittenberger Bürgermeister Dr. Hermann diskutiert mit CDU-Mitgliedern

Oliver Hermann: „Wittenberge hat wieder ein gutes Image“

Nach Lindenberg hatte die CDU Wittenberge zu einer Mitgliederversammlung eingeladen. Der CDU-Vorsitzende, Gordon Hoffmann, begrüßte als Gast Bürgermeister Dr. Oliver Hermann. Mit ihm diskutierten die Christdemokraten die Entwicklung der Elbestadt in den letzten Jahren. Diese sei   durch   und   durch   positiv zu   bewerten,   so   Bürgermeister   Hermann,   der   die   vielen Neuansiedlungen von Unternehmen als einen der größten Erfolge nannte. 

 

Verein der tiergestützten Therapie existiert seit 20 Jahren

Trotz hoher Temperaturen trafen sich am Samstag, 4. Juli, Menschen und Hunde in der Scheune vom „Alten Dorfkrug“ in Weisen, um den 20. Geburtstag von „Mensch und Tier – Verein der tiergestützten Therapie“ zu feiern. Viele Gäste sind gekommen, um sich über die Geschichte des Vereins, dessen Ziele und Arbeitsweise zu informieren und vor allem, um Dankeschön für die geleistete Arbeit zu sagen. Zu den Ehrengästen zählten unter anderem Gordon Hoffmann, Landtagsabgeordneter der CDU, Angela Lausmann, Vertreterin der Gemeinde Bad Wilsnack/ Weisen und Susanne Bolz, Werkstattleiterin der Lebenshilfe Prignitz.

Gordon Hoffmann: "Streichung von Lehrerstellen vollständig zurücknehmen"

Zur Streichung von 200 Lehrerstellen an Brandenburger Schulen sagte CDU-Bildungsexperte Gordon Hoffmann:

,,Ich stimme mit Günther Fuchs voll überein und fordere Minister Baaske auf, sich gegen den Finanzminister durchzusetzen und die Stellenkürzung vollständig zurückzunehmen. Rot-rot brüstet sich damit, eine Rekordzahl an neuen Lehrer einzustellen, verschweigt aber, dass viele der neuen Lehrer nur ausscheidende Kollegen ersetzen oder die überfällige Absenkung der Lehrer-Pflichtstunden ausgleichen. In den Haushaltsverhandlungen hatten wir deshalb 700 zusätzliche Lehrerstellen gefordert, wofür Rot-Rot keine Notwendigkeit sah. Jetzt zeigt sich, dass unsere Forderung mehr als berechtigt war."

Minister Baaske wirbt für altes Projekt und neue Lehrer

Potsdam Brandenburgs Bildungsminister Günter Baaske (SPD) und sein Staatssekretär Thomas Drescher werben um Verständnis für ihre Politik.

"Uns ist bewusst, dass die Rahmenbedingungen für ihre Arbeit nicht immer einfach sind, dass sie mitunter besondere Flexibilität und enormen Einsatz erfordert", schreiben sie in etwas holprigem Deutsch in einem Brief, der an alle Schulleiter des Landes adressiert ist und der RUNDSCHAU vorliegt.

INITIATIVE: Bürger engagieren sich für Kreissitz

Initiative sammelt Unterschriften für Petition und will Demo organisieren / Forderung: Verwaltungssitz darf nicht aus der Prignitz verschwinden
„Wir sind diejenigen, die gegen den Konjunktiv antreten, gegen ‘man müsste, man sollte, man könnte …‘“, skizziert Rainer Harms aus Sükow das Anliegen einer vor kurzem gegründeten Initiative. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Sitz der Kreisstadt auch künftig – nach einer möglichen Gebietsreform – in der Prignitz zu behalten. Konkret in Perleberg. Dafür werden bereits per Online-Petition Unterschriften gesammelt. 3000 sind das Ziel – 472 schafften die engagierten Bürger, die keiner politischen oder sonstigen Organisation verpflichtet sind, bereits in relativ kurzer Zeit (Stand: Freitagnachmittag). Unterschriften-Sammellisten sollen in Kürze auch in Perleberger Geschäften, Autohäusern, Gaststätten, Praxen, Kanzleien und im Schützenhaus ausliegen, so Heinz Brüggemann aus Rohlsdorf.