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22.08.2018 | Pressebericht des Oranienburger Generalanzeigers
Keine Quoten für Sitzenbleiber
Bildungsministerin weist Gerüchte über Oranienburger Torhorstschule zurück
Oranienburg. Brandenburgs Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) hat Gerüchten widersprochen, wonach die Oranienburger Torhorstschule vor den Sommerferien angewiesen worden sei, maximal zwei Schüler in der Sekundarstufe 1 sitzenbleiben zu lassen. Entsprechende Informationen waren dem bildungspolitischen Sprecher der CDU-Fraktion im Landtag, Gordon Hoffmann, zu Ohren gekommen. Er fragte deshalb im Landtag die Regierung, ob das Sitzenbleiben an Brandenburger Schulen politisch nicht erwünscht sei. Hoffmann hatte in einer Kleinen Anfrage an die Regierung erklärt, dass ihm Berichte vorliegen, wonach die Schulaufsicht offenbar unter Berufung auf das Bildungsministerium die Schulleitung angewiesen habe, nicht mehr als zwei Schüler das Schuljahr wiederholen zu lassen.
„Diese Berichte treffen nicht zu“, erklärte Ministerin Ernst nun in einer schriftlichen Antwort an den Landtagsabgeordneten. Es gelte grundsätzlich, dass „Schülerinnen und Schüler, die nicht versetzt werden, die bisher besuchte Jahrgangstufe wiederholen“ müssten. Gleichzeitig betonte die Ministerin, dass auch mögliche Kapazitätsprobleme in den Klassen kein Grund seien, Schüler zu versetzen, die nicht die dafür nötigen Leistungen bringen. So habe zum Beispiel das Staatliche Schulamt bei der Planung des am Montag angelaufenen Schuljahres an der Torhorstschule in der Jahrgangsstufe 7 zwei Plätze für Schüler eingeplant, die möglicherweise das Jahr wiederholen müssen. Gleichzeitig sei der Schule für den Fall weiterer Sitzenbleiber gestattet worden, die Klassenstärke von 28 auf 30 zu erhöhen. „Ausgehend von der Planung hätten somit insgesamt acht Schülerinnen und Schüler die Jahrgangsstufe 7 wiederholen können“, schreibt die Ministerin. Von den noch in den Winterferien sechs versetzungsgefährdeten Siebtklässlern hätten am Ende aber alle das Schuljahr erfolgreich abgeschlossen. In der Jahrgangsstufe 8 seien drei von insgesamt 158 Schülern nicht versetzt worden. Sie wiederholen das Schuljahr nun. Von Tilman Trebs Quelle: www.moz.de
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